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Frühjahrskonzert der Akkordeonfreunde Hambrücken
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Pünktlich zum Frühjahrsbeginn am vergangenen Wochenende hatten
die Akkordeonfreunde Reinklang zu ihrem 26. Frühjahrskonzert in
die Hambrücker Pfarrer-Graf-Schule geladen. Die vier Orchester
und Ensembles des Vereines hatten unter Leitung ihrer Dirigentin
Beate Brenner wieder einen bunten Strauß an allerlei Melodien
einstudiert und präsentierten ihren Gästen einen Querschnitt der
Akkordeonmusik von Originalmusik aller Schwierigkeitsstufen hin
zu Bearbeitungen.
Eröffnet wurde der Konzertabend vom Jugendorchester 2 mit der fünfsätzigen Suite
elementaire von Alexander Jekic, der sich das Stück Time machine von Wolfgang Russ
anschloss. Das Jugendorchester 1 präsentierte mit einem Adagio cantabile aus Paul
Kühmstedts Drei Klangbildern und der Rhapsodia andalusia von Adolf Götz zwei
Stücke, mit denen die 25 jungen Musikerinnen und Musiker Mitte Mai am 10. World-Music-Festival
in Innsbruck in Tirol teilnehmen werden, dem weltweit bedeutendsten Wettbewerb
für Akkordeonorchester, zu dem wieder Teilnehmer aus zahlreichen Ländern erwartet
werden. Den Abschluss des ersten Konzertteiles gestaltete das Maiglöckchen-Ensemble
zusammen mit dem Pianisten Alexander Burghardt, das mit dem Tango Inmortal von Hans
Boll zuerst argentinische Klänge ertönen ließ, ehe es die Zuhörer mit einem Bretonischen
Tanz aus der Feder von Gustav Kneip nach Frankreich entführte.
Nach der Pause zeichnete das 1.Orchester nach der Komposition The New Village von
Kees Vlak den Aufbau der niederländischen Stadt Niedorp nach, und verfolgte deren
Aufstieg vom kleinen Fischerdorf zur wohlhabenden Stadt. Mit der Tarantella arrabiata
von Hans-Günther -Kölz folgte ein italienisch angehauchtes Musikstück, das die
musikalische Reise nach Apulien weiterführte. Happy Music mit James Last hieß es
dann, ehe musikalisch mit den Melodien zu Star Wars zum Krieg der Sterne aufgerüstet
wurde.
Zum Abschluss des Konzertabends präsentierte das größere Jugend- und das 1.Orchester
gemeinsam die bekanntesten Melodien des Filmkomponisten Ennio Morricone. Danach bewies
Kai Schuhmacher in den Erinnerungen an Zirkus Renz seine Kunstfertigkeit am Xylophon.
Für seine stehenden Ovationen wurde das Publikum noch mit dem Final Countdown
von Joey Tempest belohnt.
Pressebericht vom 25.03.2010
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